von der Größe an, daß sie ein Kapaun verschlucken kann. Jedem Kapaun steckt man morgens, mittags und abends jedesmal 6 bis 8 Stück ein und gibt ihnen außerdem gemeinschaftlich in dem Troge zu einem Brei angefeuchtetes Gerstenschrot.
Feuchtet man das Schrot mit Milch, am besten mit dicker saurer Milch, an, so braucht man den Kapaunen bei dieser Fütterung, gehörig steif gegeben, täglich nur einmal Klößchen einzustecken.
Nach 14 Tagen werden die Kapaune mit Fett überzogen sein, sie hungern aber wieder ab, sobald sie länger sitzen müssen.
Die beste Mastzeit für diese Tiere ist zwischen Michaelis und Fastnacht.


Mästung der Truthühner


Auch von dieser Hühnerart, werden die gekappten Hähne und Hühner am fettesten. Man nimmt diese Operation mit ihnen zu Ausgang Juli vor; über die Art und Weise derselben schweige ich, da Jedes, das dieselbe an ihnen verrichtet, und nicht sichere Übung darin hat, sie leicht tödlich verletzen kann, in jedem Ort aber Leute zu treffen sind, die einen Nahrungszweig aus diesem Geschäfte machen und die Operation für ein Geringes vollziehen.
Man mästet die Truthühner den Kapaunen ganz ähnlich mit angefeuchtetem Gerstenschrot, worunter man, will man sie nicht sehr schnell ausmästen, noch etwas von ihrem gewöhnlichen Futter mischen kann. Äußerst fett und wohlschmeckend werden sie, wenn man Gelegenheit hat, sie mit aufgequelltem oder geschrotetem türkischen Weizen, (auch Mais genannt,) zu füttern.


Truthühnermast

Faksimile für die Anleitung zur Truthühnermast im Abschnitt Geflügelmast