Hühnerställen reichlich mit Stangen und Nestern, zieht des Abends zum Schutz gegen Marder und Wiesel die Fluglöcher zu, und reinigt die Ställe öfter, um die Tauben vor Ungeziefer zu schützen.
Ein Paar Feldflüchter, wenn sie vom Frühjahr an ordentlich gepaart sind, bringen jährlich 4 bis 5 Paar Junge auf.
Weniger fruchtbar sind die sogenannten Haustauben, welche nicht auf das Feld fliegen und täglich mit Gerste oder anderen Körnern gefüttert werden müssen. Zu ihnen gehören die Trommeltauben, Möwchen, (eine feine Art Tauben, mit kleinen gebogenen Schnäbeln und krausen Federn an der Brust, die einem gefalteten Busenstreif gleichen;) ferner die türkischen Tauben, mit roten Augenringen und Zierrat am Kopf, die Pfauen- und Hühnerschwänze, Kropftauben, Schwalbenflügel, usw. Man läßt sie in Bodenkammern nisten oder in langen, unter den Dächern hinlaufenden Kästen, welche mit Fluglöchern versehen sind. Vor ihrem Behälter pflegt man ein Brett zu befestigen, worauf sie mit ihren Jungen auf und ab gehen und sich sonnen können. Da sie ihre Jungen aus dem Kropf füttern, so braucht man diesen kein besonderes Futter vorzurichten.


Zucht der Kanarienvögel


Wer eine Hecke dieser anmutigen, fast allgemein beliebten Tierchen anlegen und das unterhaltende Vergnügen genießen will, sie selbst aufzuziehen, der schafft sich gegen das Frühjahr einen sogenannten Heckbauer, von feinen Stäbchen oder Drahtgeflecht angefertigt, an. Dieser Bauer muß mindestens 3 Fuß Höhe, 2 Fuß Tiefe und die Breite eines ansehnlichen Fensters haben. Den Boden des Bauers bestreut


Kanarienvögel

Faksimile für die Anleitung Kanarienvögel im Abschnitt Geflügelzucht