mehr ratsam, ja selbst gefährlich, und ich weiß Beispiele, daß Brand und Tod erfolgt sind. Wohltätiger sind dagegen die warmen Bähungen, oder sind es die Füße, welche erfroren waren, Fußbäder von ausgekochtem Eichenlaub. Vielen helfen auch dergleichen von gekochtem Hafer. Wollen die Frostbeulen aufbrechen, oder sind es vielmehr schon, so bestreicht man sie mit einer Salbe von Eis, in welches man heißen, ausgelassenen Speck verrührt hat, auch wohl mit einer ähnlichen, aus gefrorenen weißen Rüben und zerlassener ungesalzener Butter bereiteten Salbe, oder mit der in jeder Apotheke unter dem Namen Frostsalbe zu findenden weißen Baumölsalbe.
Die aufgebrochenen Wunden werden oft so schlimm, daß sie förmliche Löcher bilden; in diesem Falle zupft man feine Scharpie, (nämlich alte Leinwand in Fäden,) bestreicht eine Lage dieser Fäden mit Salbe, legt sie auf die Wunde, darüber ein Leinwandbäuschchen, kreuzweise mit schmalen Heftpflaster-Streifen befestigt, und verbindet es endlich mit einer 2 Zoll breiten Leinwandbinde, worüber man bei erfrorenen Füßen nun recht gut bequemes Schuhwerk anlegen kann; und bei täglich 1 bis 2 Mal wiederholtem Verband, die Wunden in kurzer Zeit geheilt sehen wird.
Es soll auch gut sein, erfrorene Glieder mit zerdrückten reifen Erdbeeren zu bestreichen. Vielem hilft auch das Bestreichen mit Steinöl.


Einfachste Behandlung bei Quetschungen, durch Fallen und Stoßen entstandenen Beulen und dergl.


Es ist bei dergleichen Verwundungen nichts ratsamer, als daß man sogleich Kompressen oder vielfach zusammengelegte Bäuschchen von Löschpapier in


Hausmittel

Faksimile für Anleitungen im Abschnitt Hausmittel